Integrative Klangpädagogik

Starke Töne

In der heutigen Zeit sind sehr viele Kinder und Jugendliche einem Freizeit-, Familien und Schulstress ausgesetzt, der stetig zunimmt. Sie werden täglich mit einer Vielzahl an neuen Informationen und Reizen konfrontiert. Diese Reizüberflutung hat unterschiedliche Auswirkungen und zeigt sich bei jedem Kind und Jugendlichem unterschiedlich. Ob totale Übermüdung, Erschöpfung, fehlende Motivation, schlechte Laune oder auch Unruhe, Nervosität, Konzentrations- und Ausdauerprobleme und am Abend kommen sie nicht zur Ruhe.

Die integrative Klangpädagogik stellt eine tolle Möglichkeit dar, mit Entspannung und dem Thema Stressabbau in Kontakt zu treten und den oben genannten Faktoren entgegenzuwirken. Auch Erwachsene unterstützt die integrative Klangpädagogik bei ihren persönlichkeitsbildenden Prozessen und lässt sie zur Ruhe kommen.

Die Naturtoninstrumente sind Hauptbestandteil dieser Pädagogik. Dazu gehören zum Beispiel die Klangschale, die Stimmgabel, das Koshi Klangspiel, der Regenmacher, die Elfenklangkugel. Sie besitzen Klangeigenschaften, welche wir in der Natur wiederfinden und wirken entspannend auf unser Körpersystem. Bei der Klangmassage wird zum Beispiel die Klangschale direkt auf den Körper aufgesetzt, die Schwingungen wirken sich durch ihren ruhigen, schwebenden Rhythmus auf den Menschen ganzheitlich harmonisierend aus.

Methoden der integrativen Klangpädagogik:

  • Stille- Wahrnehmungsübungen und Spiele
  • Klangmassagen (auch in Verbindung mit Geschichten)
  • Fantasiereisen und Klanggeschichten
  • Lieder und Reime

Folgende Bereiche und Thematiken werden „angesteuert“:

  • Spannungs- und Stressabbau
  • Innere Ruhe und Ausgeglichenheit kennen lernen und gewinnen
  • Wahrnehmungsförderung (Körperwahrnehmung)
  • Gespür für den eigenen Körper finden (Bedürfnisse)
  • Entspannung empfinden
  • Phantasiereise kennenlernen
  • Konzentration und Ausdauer fördern

Die heutige Gesellschaft ist sehr leistungsorientiert, somit wird die linke Gehirnhälfte stark beansprucht. Sie ist u.a. zuständig für die Sprache und das Lesen, die Zahlen und die Logik. Die Klanginstrumente „beanspruchen“ die rechte Gehirnhälfte. Die rechte Gehirnhälfte ist u.a. zuständig für die Kreativität, die Gefühle, die Bewegung, die Musik und den Rhythmus sowie Gesang. Die beste Lernleistung kann ein Mensch erbringen, wenn beide Gehirnhälften integriert und gleichermaßen entspannt und aktiv sind.

Die Verbindung der integrativen Klangpädagogik und der Kinesiologie in der Praxis

Kinesiologische Spiele und klangpädagogische Spiele haben viele Gemeinsamkeiten und ergänzen sich meiner Meinung nach sehr gut. Durch Einsatz und Verbindung von diesen Spielen, Übungen, Liedern und Reime möchte ich den Kindern Möglichkeiten geben, auch über die körperliche Bewegung Stress und Blockaden abzubauen. Sodass sie dann auch bereit sind für etwas Ruhe, Entspannung und Stille. Nach Intuition oder über den Muskeltest werden die passenden Übungen, Spiele etc gefunden.

»Wenn du deinen inneren Klang spürst, kann dich von außen nichts mehr stören.«
(Osho)